Wir sind Bundesfinale!
Hervorragender 6. Platz der Achental-Realschule im Bundesfinale

Auch dieses Jahr durfte eine Langlaufmannschaft der Achental-Realschule Marquartstein am Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ teilnehmen. Die Mädchenmannschaft der Altersklasse III (Jahrg. 1997-2000) mit Sarah Eder (SC Reit im Winkl), Annabell Speicher (SC Reit im Winkl), Theresa Stadler (SC Schleching), Elisabeth Sklorz (SC Ruhpolding), Maren Lehner (SC Ruhpolding), Lena Huber (SC Ruhpolding), Sarah Schönfelder (SC Marquartstein) Wachser Dirk Emrich und die Betreuerinnen Hildegard Stephan und Elisabeth Lex erreichten in Schonach im Schwarzwald einen hervorragenden sechsten Platz.
Am ersten Wettkampftag erkämpften sie sich den sechsten Platz im Einzelrennen, den sie am nächsten Tag nach hartem Kampf in der Staffel halten konnten. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen 24 gemeldete Mannschaften aus 12 Bundesländern an den Wettbewerben teil. Wieder einmal zeigte sich die Vormachtstellung der Sportschulen der neuen Bundesländer, die den Wettkampf dominierten. So siegte die Eliteschule des Wintersports Oberwiesenthal sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen.
Umso höher ist der Erfolg der Marquartsteiner Realschüler anzusehen. Bereits am ersten Tag war es wieder Sarah Eder, die mit der drittbesten Tageszeit den Grundstein für den Erfolg legte. Beim Staffelmassenstart am nächsten Tag lag die Mannschaft der Achental-Realschule mit Sarah Eder als klassische Startläuferin sogar lange Zeit in Führung, bevor kurz vor dem Ziel eine Konkurrentin an Sarah vorbeiziehen konnte. Im weiteren Verlauf wurde die Mannschaft aufgrund der starken Konkurrenz nach dem 2. Wechsel auf den 3.Platz und nach dem 3. Wechsel schließlich auf den 4. Platz verdrängt. Trotzdem zeigten alle Mädchen während des gesamten Wettkampfes eine starke Mannschaftsleistung.
Die Veranstaltung wurde von einem bunten Eröffnungsabend und der Abschlussveranstaltung mit verschiedenen Darbietungen mit anschließender Siegerehrung umrahmt. Besonders zu erwähnen ist der Demonstrationswettbewerb der Sehbehinderten und Blinden, die ebenfalls um Medaillen kämpften und bewundernswerte Leistungen zeigten.
Die Grundlage für den Erfolg leistete Dirk Emrich, dem wir auf diesem Wege noch einmal im Namen der gesamten Mannschaft ein herzliches Dankeschön sagen wollen. Mit seinem unermüdlichen Einsatz bereits in den frühen Morgenstunden als Wachsexperte kümmerte er sich um die Langlaufski. Die intensive Vorarbeit wird in den Vereinen und durch die Arbeit des Skiverbandes Chiemgau, denen die Achental-Realschule im Rahmen des Pilotprojekts „Partnerschule des Wintersports“ deshalb zu Dank verpflichtet ist, geleistet.
Bedanken möchten wir uns auch beim Verein „Freunde der Achental-Realschule e.V“, die uns bei diesem Wettkampf wieder finanziell unterstützt haben.